Wissenswertes über die Landungsboote.

Die Landungsboote wurden am 5.September 1958 in Charleston, USA für die Bundesmarine in Dienst gestellt. Die Bundesrepublik Deutschland hatte die Schiffe aus den seit dem Kriegsende eingemotteten Beständen der US- NAVY für rund sechs Millionen US Dollar gekauft. Es handelte sich um:

2  LSMR  (Landing ship medium rocket) Landungsunterstützungsschiffe
4  LSM    (Landing ship medium) Landungsschiffe
 

Maß- und Leistungsangaben für die Landungsunterstützungsboote: L754 Otter und L755 Natter:

Verdrängung: 994  ts standard   1084 ts  maximal
Länge: 62,0 m Breite: 10,5 m
Tiefgang: 2,8 m Fahrstrecke bei 12 kn 2500 sm
Antriebsleistung: 2 x 1400 PS Geschwindigkeit: 13 kn
Besatzung: 100 Mann
Bewaffnung: 1 Kanone 127 mm,   4 x FLAK 40 mm in Doppellafette,    
8 Raketenwerfer in Zweiergruppen 127 mm

 

Maß- und Leistungsangaben für die Landungsboote: L750 Krokodil, L751 Eidechse, L752 Salamander, L753 Viper

Verdrängung: 750 ts standard   1095  ts maximal
Länge: 62,0 m Breite: 10,5 m
Tiefgang: 2,5 m Fahrstrecke bei 12 kn 2500 sm
Antriebsleistung: 2 x 1400 PS Geschwindigkeit: 13,0 kn
Besatzung: 50 Mann Zuladung: 10 DUKW
oder 5 schwere Pnzer
100 Soldaten
Bewaffnung: 2 x FLAK 40 mm in Doppellafette


Die Außerdienststellung der Landungsboote erfolgte in den Jahren 1967 bis 1973